Lena arbeitete jahrelang in der Innenstadt und fuhr täglich mit dem Auto zur Arbeit. Doch mit der Zeit wurde der Verkehr immer schlimmer, Parkplätze teurer und die Fahrten stressiger. Eines Tages beschloss sie, ihr Auto stehen zu lassen und etwas Neues auszuprobieren: den öffentlichen Nahverkehr und das Fahrrad.
Anfangs war sie skeptisch. Die Umstellung auf Bus, U-Bahn und Rad bedeutete mehr Planung und Zeit. Doch nach wenigen Wochen merkte Lena, wie sich ihr Alltag veränderte. Sie las morgens in der U-Bahn, hörte Podcasts oder beobachtete einfach die Menschen um sich herum. Das Fahrrad brachte Bewegung in ihren Tag, und sie fühlte sich fitter und ausgeglichener.
Ein weiterer Vorteil war die Flexibilität. An sonnigen Tagen fuhr sie komplett mit dem Rad, bei Regen kombinierte sie Bahn und Fahrrad. Außerdem lernte sie neue Wege durch die Stadt kennen und entdeckte grüne Ecken, die sie mit dem Auto nie gesehen hätte.
Auch beruflich hatte der neue Arbeitsweg Einfluss: In Gesprächen mit Kolleg*innen wurde nachhaltige Mobilität zum Thema, und bald startete Lena eine kleine Initiative für umweltfreundliche Arbeitswege im Unternehmen.
Was als pragmatische Entscheidung begann, wurde zu einer bewussten Lebensveränderung. Heute kann sich Lena nicht mehr vorstellen, jeden Tag im Auto zu sitzen.
Wichtige neue Wörter:
- Nahverkehr – öffentliche Verkehrsmittel wie Bus, U-Bahn oder Tram
- skeptisch – unsicher oder kritisch gegenüber etwas
- ausgeglichen – ruhig, innerlich im Gleichgewicht
- Flexibilität – die Fähigkeit, sich an Situationen anzupassen
- Initiative – eine neue Aktion oder ein Projekt, oft freiwillig gestartet

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